Schifffahrt – Technik – Heimat

 

Das Museum ist an der Innbrücke in Rosenheim in dem aus dem 17. Jahrhundert stammenden historischen Bruckbaustadel untergebracht. Besonders sehenswert ist der steile, feingliedrige Dachstuhl.

Rundgang durch das Inn-Museum
Der Rundgang zeigt unter anderem die Wildbachverbauung im Wandel der Jahrhunderte, die sogenannte Schopperstatt mit den Arbeitstechniken des Schiffshandwerks. Eine 15 m lange Plätte, auch Kuchlschiff genannt, mit Ausrüstung und Mannschaft, ist in Originalgröße zu bestaunen. Ebenso werden alte Geräte für Vermessung und Hydrologie, sowie historische Uniformen des königlich bayerischen Flussaufsichtsdienstes gezeigt. In einem 8 m langen Modell wird das Bild eines Schiffzuges in der seinerzeit noch urtümlichen Flusslandschaft des Inns gezeigt. Zahlreiche Ausstellungsstücke zeugen von den Mühen der Innschiffahrt. Glaube und Brauchtum der Schiffsleute wird in Votivtafeln lebendig.

Freigelände am Inn
Die Objekte von Ludwig Frank befassen sich mit dem Gestein, welches der Fluss transportiert und dabei rund schleift. Seine Steinstelen fügen sich harmonisch in die großzügig gestaltete Fläche ein. Kletterobjekte und ein Stein-Spielplatz laden auch kleine Besucher zum Verweilen ein. Das Gelände stromaufwärts der Brücke ist vom Museum über den Geh- und Radweg an der Brückenauffahrt und von der Innlände/dem Floßweg bequem erreichbar. Der Inntal-Radweg führt unmittelbar am Freigelände vorbei.

Kunstobjekt „Historischer Schiffzug“
Das Kunstobjekt ist über den öffentlichen Geh- und Radweg von der Brücke aus gut erreichbar. Der Weg führt weiter Richtung Inn-Spitz und ist Teil des Inntal-Radwegs, der über die 2010 errichtete neue Fußgänger- und Radwegbrücke die Mangfall überquert und weiter in die Stadt oder nach Norden führt.